Die internationale Verkaufsausstellung für Gartenkultur und ländliche Lebensart auf Schloss Fasanerie steht für gärtnerische Kompetenz und außergewöhnliches Flair. Das prachtvolle Barockschloss mit seinen Park- und Gartenanlagen, seinen Höfen und Scheunen bildet den schönen Rahmen für eine der renommiertesten Gartenveranstaltungen Deutschlands. Rund 160 Aussteller – darunter namhafte Pflanzenspezialisten und Gartenexperten - präsentieren Erlesenes und Nützliches rund um den Garten: Pflanzliche Schönheiten und besondere Raritäten, Gartengeräte und Landmode, Gartenmöbel und ausgesuchte Accessoires. Darüber hinaus inspirieren Schaugärten und Vorträge zu neuen Ideen. Moritz Landgraf von Hessen bürgt als passionierter Gartenliebhaber für die besondere Qualität der Veranstaltung.
"Gärten für alle Sinne"
Kochen mit Blüten, ein Schaugarten für alle Sinne und ein Dolmetscher für Vogelgezwitscher - das 12. Fürstliche Gartenfest hat wieder Außergewöhnliches zu bieten. Sich ganz dem Augenblick hingeben, den Duft von Salbei und Lavendel einatmen, das Gras unter den Fußsohlen spüren, das Schwirren der Libellen wahrnehmen. Solche Augenblicke, in denen man all die Kostbarkeiten unseres Gartens erkennen, solche Augenblicke scheint es viel zu selten zu geben. Warum eigentlich? „Weil wir unseren Sinnen dazu keine Chance geben“, behauptet der Landschaftsarchitekt Markus Papenbrock vom Büro Köhler-Landschaftsarchitekten. Gemeinsam mit Günter Köhler hat er einen Schaugarten entworfen, der Lust macht, die Sinne neu zu entdecken.
Ungewöhnlich sind die fünf sogenannten „Sinnes-Objekte“, die im Fokus ihres Gartens stehen. Farbige, skulpturale Objekte, die jeweils einem der fünf Hauptsinne gewidmet sind. Jedes Sinnes-Objekt regt auf spezielle Weise an, sich mit der Wahrnehmung zu beschäftigen. So lädt etwa ein überdimensioniertes Fernrohr dazu ein, genauer Hinzuschauen - und staunend bislang unbeachtete Staubgefäße und raffiniert geformte Blütenblätter zu erkennen. Genau Hinschauen, intensiv erleben – das ist die Vorgabe für das diesjährige Sonderthema „Gärten für alle Sinne“. Zwar nimmt der Mensch den Garten zu allererst mit den Augen wahr, aber was wäre ein Garten ohne den Duft des Flieders, das Singen der Vögel oder den Geschmack süßer Himbeeren? Fast 170 Aussteller kommen in diesem Jahr zum Fürstlichen Gartenfest, darunter viele Gärtner und Raritätenzüchter aus ganz Deutschland sowie den benachbarten europäischen Ländern. Es wird sicher nicht schwerfallen, hier etwas Ausgefallenes für den Kräutergarten, köstliche Früchte für den Naschgarten oder auch eine unbekannte Blütenschönheit zu entdecken.
Mehr als 150.000 Kräuterpflanzen kultiviert etwa Herbert Vinken in seiner Bioland-Gärtnerei in der Nähe von Bremen. Vom Zimtbasilikum bis zur Citrustagetes finden Kräuterfans bei ihm alles, was das Herz begehrt. Mit ihren betörenden Düften sorgen hingegen Jasmin, Zitronenbäumchen und Oleander für ein mediterranes Flair im Garten – auch für diese Pflanzen sind Spezialisten vor Ort. Und was wäre ein Garten ohne das Summen der Bienen und das Singen der Vögel? Der Vogelflüsterer Bernd Petri hört, was Vögel sich untereinander zu sagen haben, er hat sogar herausgefunden, dass in manchen Regionen "Dialekt" gesprochen wird. Im tiefsten Asien hat er Unglaubliches über Meisen erforscht. Über all das erzählt er mit faszinierender Leidenschaft. Sein Vortrag beim Fürstlichen Gartenfest ist bestimmt ein besonderes Erlebnis für die Ohren – und ganz sicher auch für Kinder geeignet. Ohnehin bietet das Kinderprogramm eine Fülle an interessanten Aktionen für die kleinen Gäste. Unter Anleitung können sie etwa Insektenhotels und Nisthilfen bauen. Außerdem warten der Naturkindergarten und die Wasserbaustelle auf die kleinen Besucher.