Donnerstag, 12 Mai 2011
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Rettung in gefährlichen Lagen:|SEG - Spezielle Retter aus Gießen präsentieren sich auf RETTmobil 5.00 von 5 02

Rettung in gefährlichen Lagen:

SEG - Spezielle Retter aus Gießen präsentieren sich auf RETTmobil



RETTmobil 2011 - Konzentrierte Blicke, jeder Handgriff sitzt, einzig zwei Seile sichern sie ab: Die Rede ist von den Höhenretter der SEG Spezielle Rettung der Feuerwehr Gießen. Unter den fachmännischen Blicken vieler Besucher der Rettmobil in Fulda zeigen die Männer und Frauen dieser Einsatzgruppe, wie sie eine Person - im Übungsfall ein Dummie - über ein Gerüst aus der misslichen Lage retten und über eine Seilwinde auf sicheren Boden transportieren. Martin Lutz, Gründer der SEG und einer der drei Leiter, erklärt, wie die Gruppe arbeitet. Die täglichen Vorführungen auf der europäischen Leitmesse zeigen, welch umfangreiche Aufgabengebiete die Feuerwehren mittlerweile übernehmen. In der mittelhessischen Region haben sich 15 Männer und Frauen zur SEG Spezielle Rettung zusammengefunden. Sie haben Respekt, aber keine Angst vor großen Höhen oder auch Tiefen.

 

Der Standort bildet seine Einsatzkräfte selbst aus. Diese entspricht den anerkannten Richtlinien der Hilfsorganisationen. Ob Ärzte, Rettungssanitäter oder Ingenieure - die Berufsvielfalt dieser Truppe macht die Qualität aus. Zudem spielt Teamwork eine weitere entscheidende Rolle in der oftmals schwierigen Arbeit. Wenn Menschen in großen Höhen und Tiefen in Not sind und die Möglichkeiten der örtlich zuständigen Feuerwehr ausnahmsweise ausgereizt sind, kommt die Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen ("Höhenrettung") zum Einsatz. Sowohl im urbanen Umfeld (Baukräne, Silos, Baugerüste) als auch im ländlichen Raum (Steilhang, Steinbruch, Naturbrunnen, Brücken) kommen diese Einsätze mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit von ca. 0,44 je 10.000 Einwohner je Jahr vor. Damit sind Höhenrettungseinsätze selten, aber reale Einzelereignisse, die sich aus einem Gefahrenabwehrkonzept nicht wegdiskutieren lassen. Die Spezielle Rettung wird mit reduannten (doppelten) Seilsystemen mit Einsatzeinheiten in der Stärke 1/4 durchgeführt.

Letzte Änderung am Montag, 23 April 2012 10:43

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