72-Stunden BDKJ-Aktion
Stolz auf 2.500 junge Leute
REGION - "Sie sind faul und gammeln nur rum": Diese Meinung über unsere Kinder und Jugendlichen werden gerne publiziert und ältere Semester schließen sich dieser oberflächigen Meinungsmache an. Wenn es einen Bewies fürs Gegenteil geben muss, dann ist es die 72-Stunden-Aktion des Bundes Deutscher Katholischer Jugend (BDKJ). In den vergangenen drei Tagen haben allein im Bistum Fulda über 2.500 Kinder und Jugendliche mit angepackt, gezimmert, geschraubt, geschrieben, gelernt, gesungen, getanzt und und und. Sie haben sich beteiligt an der großen Sozialaktion "Uns schickt der Himmel". Ob Beachvolleyballfelder anlegen, den Spielplatz oder Jugendraum renovieren, einen Demenzgarten anlegen oder die Blumenmauer erneuern - die Palette der Aktionen war genauso bunt und umfangreich.
"Local Hero" gefeiert
Über 5.000 Gläubige beim Bonifatiusfest
FULDA - Nach bangem Warten mit dem Blick auf den Himmel gab es heute Morgen dann doch ein Aufatmen: totaler Sonnenschein und trockenes Wetter statt den befürchteten Regen, sodass mit einem feierlichen Pontifikalamt auf dem Domplatz unter freiem Himmel am heutigen Sonntagmorgen die traditionsreichen Bonifatiuswallfahrten eröffnet werden konnten. Diesmal war das Bonifatiusfest wegen des Eucharistischen Kongresses in Köln um eine Woche vorgezogen worden. Hauptzelebrant des Festgottesdienstes auf dem Domplatz war Bischof Heinz Josef Algermissen, während die Festpredigt Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann aus Speyer übernommen hatte. Es konzelebrierten Weihbischof Johannes Kapp, Generalvikar Dr. Gerhard Stanke, der Groninger Domkapitular Bert van der Wal sowie Domkapitular Pfarrer Paul Verheijen aus Dokkum (Niederlande) und Don Giovanbattista Quattri aus Como (Italien).
"Eucharistie würdig, schön, katholisch"
3.000 bei Fronleichnamsprozession
FULDA - Mit Gottesdiensten und Prozessionen feierten die Katholiken am Donnerstag das Fronleichnamsfest. Eine der größten Fronleichnamsprozessionen in Hessen fand in Fulda statt, wo das Fest seit über 700 Jahren begangen wird. Rund 3.000 Gläubige zogen hier nach einem Gottesdienst im vollbesetzten Hohen Dom (entgegen der sonstigen Praxis nicht auf einem Freialtar auf dem Domplatz) unter bei strahlendem Sonnenschein durch die mit frischem Birkengrün, bunten Blumenteppichen und gelb-weißen Fahnen geschmückte Innenstadt. In diesem Jahr führte der Weg durch die Unterstadt, d. h. vom Domplatz über Friedrichstraße, Unterm Hl. Kreuz, Marktstraße, Buttermarkt, Karlstraße, Kanalstraße, Mühlenstraße, Königstraße, Abtstor, Wilhelmstraße, Johannes-Dyba-Allee zurück zum Dom. Die Altäre befanden sich vor der Stadtpfarrkirche, auf dem Buttermarkt, an der Königstraße zwischen Finanzamt und Justizbehörden sowie auf dem Domplatz. Im Wechsel mit Bischof Algermissen trugen bei der Prozession Domdechant Prof. Kathrein und Generalvikar Stanke die Monstanz mit dem Allerheiligsten.
„Nur eine Liturgie, die das Geheimnis der Gegenwart Gottes feiert und sich deshalb weder den Menschen als gefällig oder unterhaltsam anbiedern möchte, sondern das Bestreben hat, Gott zu verehren und ihm zu gefallen, wird fremde und außenstehende Besucher erkennen lassen, dass die Gegenwart Gottes in der Feier der Eucharistie die innerste Mitte des Geheimnisses ist." Darauf wies Bischof Heinz Josef Algermissen in seiner Predigt in dem Pontifikalamt besonders hin. Dann erst könnten die Menschen bekennen: „Wir haben erfahren, dass Gott dort unter den Menschen anwesend ist". Diese Erkenntnis sei der hohe Anspruch der Eucharistie als Feier des Heilsgedächtnisses Jesu Christi.
307. Walldürn-Wallfahrt
Start in Fulda mit 913 Pilgern, Musik + Fahnen
FULDA - Jetzt sind sie also wieder unterwegs: fünf Tage lang, genau 175 Kilometer weit von Fulda aus – und alles natürlich zu Fuß. Ihr Ziel: der Heilig-Blut-Wallfahrtsort Walldürn im baden-württembergischen Odenwald. Insgesamt 913 Teilnehmer waren es am Samstagmorgen beim Start in Fulda. Sie kennen sich oft seit vielen Jahren, sie sind fast wie eine verschworene Gemeinschaft. Doch diese Fußwallfahrt – immerhin die größte mehrtägige Wallfahrt im Bistum Fulda - ist mehr als nur eine Tradition, deren Ursprünge bis 17. Jahrhundert zurückgehen. Diese „Glaubenswanderer" verbindet mehr.
"Von nix kommt nix!"
Pfarrer CLOBES schält Spargel für den Jugendraum
KALBACH - Frühling ist Spargelzeit und so trafen sich am heutigen Samstagvormittag engagierte "Spargelschäler" im Edeka-Markt in Mittelkalbach zum Spargelschälen für einen guten Zweck. Diese Spargelaktion ist ein Projekt der katholischen Kirche in Kalbach und der Firma Edeka Wehner in Mittelkalbach.
Nicht nur Vatertag
feierliche Flurprozessionen zu "Himmelfahrt"
FULDA - Feier- und Brückentag in Deutschland – die einen laufen mit dem Bollerwagen durch die Felder, wieder andere fahren Fahrrad – jedenfalls herrscht ein breites Freizeit- und Feiertagsprogramm am heutigen „Vatertag" vor. Zu verdanken hat man den freien Tag aber dem christlichen Glauben, denn nach der Überlieferung der Bibel ist Jesus 40 Tage nach Ostern in den Himmel aufgefahren. Die Christen nutzen diesen Tag auch im Freien, aber sie haben eine „Mission": In Flurprozessionen ziehen sie los und verkünden ihre Botschaft – singen mit Musikkapellen ihre festlichen Lieder, die durch Flure und Felder schallen. An verschiedenen Stationen wird vor aufgebauten Altären oder Kreuzen Halt gemacht und gebetet.