Über Marmelade, Puffs und alte Floskeln
Im Gespräch mit Rüdiger HOFFMANN
FULDA - Klar, man hat ihn schon mal auf der Bühne gesehen, deswegen ist man ja so begeistert. Man schaut ihn sich dann natürlich auch im Fernsehen an oder hat im Internet schon das eine oder andere Interview angeklickt. Aber als es dann hieß, dass ich ihn selbst in der Leitung haben werde und mit Rüdiger Hoffmann ein Telefoninterview führen kann, war das doch schon eine andere Nummer. Kurz vor dem Gespräch ging mir dann natürlich kräftig die Pumpe und ich habe einfach gehofft, dass mein Mund auch das umsetzt, was mein Gehirn ihm vorgibt und ich nicht irgendwelche sinnlosen Floskeln von mir gebe. Doch als ich Hoffmann dann in der Leitung hatte und die ersten Worte gefallen waren, hat es einfach nur noch Spaß gemacht.
Geh zu ’ner Parkuhr
Riesen run auf städtische Parkuhr-Verkaufsaktion
HÜNFELD - Eigentlich mag man sie ja nicht besonders - Parkuhren. Geht es aber um welche, die es gar nicht mehr gibt, weil sie damals noch die D-Mark schluckten oder mittlerweile durch modernere Automaten ersetzt wurden, beschleicht die Menschen ein wenig Wehmut und die Verbundenheit zu den historisch gewordenen Münzfressern wird groß. So wie heute in Hünfeld - beim Verkauf von über 200 ausgedienten Parkuhrmodellen der Stadt. Mit einem großen Run stürzten sich etwa 100 Parkuhrfreunde auf die verschiedenen Modelle, um diesmal nicht den Parkplatz daneben mit ein paar Münzen, sondern die Parkuhren komplett für 25 Euro zu kaufen.
Baggerhämmern im Sekundentakt
Brückenabriss als nächtliches Schauspiel
KÜNZELL - Die A 7 war von Samstag, 13. April, 16 Uhr, bis zum Sonntag, 14. April um 14:40 Uhr für knapp 23 Stunden zwischen Fulda-Nord und Fulda-Süd komplett gesperrt. Um 14:40 Uhr wurde eine Spur in Richtung Würzburg, um 15:10 Uhr eine Spur Richtung Kassel und um 16:35 Uhr beide Fahrspuren in jede Richtung wieder freigegeben. Der Verkehr wurde ab Fulda-Nord über die Bundesstraße 27 bis Fulda-Süd und von dort über die A 66 in Richtung Fuldaer Dreieck sowie in umgekehrter Richtung, umgeleitet. Der Grund: der Abriss einer in die Jahre gekommenen 60 Meter Brücke, die durch einen Neubau bis zum Herbst 2013 ersetzt wird.
Tor auf - Fahrradfahrer rein!
"Dunkles" Radlervergnügen im Milseburgtunnel
HILDERS - Endlich ist sie da! Die Sonne verwöhnt alle Frühlingsliebhaber und pünktlich mit ihrem Erscheinen gibt es auch für die Radfahrer wieder ein alljährliches Highlight: Deutschlands längster Fahrradtunnel ist nach der Winterpause wieder befahrbar. Am Montag öffneten sich die Tore des 1173 Meter langen Milseburgtunnels, dem ehemaligen Eisenbahnunnel der Rhönbahn. Er ist Teil des 27 Kilometern Milseburgradweges zwischen Petersberg, Hofbieber, Hilders und Tann und bietet Anbindung zu einem weitreichenden Radwegenetz und zum Beispiel den Ulstertalradweg und Fuldaradweg R1 . Endlich wieder tunneln - darauf haben die Radfahrer schon lange gewartet!
25 Jahre "MoGo"
200 Biker beim Motorrad-Gottesdienst mit "Anlassen"
FULDA - Wenn der Frühling in den Startlöchern steht, dann wird es Zeit für die Biker. Seit nunmehr 25 Jahren ist dann im Fuldaer Stadtteil Haimbach das traditionelle „Anlassen" mit Motorrad-Gottesdienst, Segnung und Corso. So auch am heutigen Samstag, an dem die Sonne trotz etwas Frische erstmals richtig ihre Wärme entfaltete. Vielleicht war es dann leicht unsichere Wetter, dass viele zuhause blieben. Statt der gewöhnlich rund 600 Biker, kamen am Samstagnachmittag nur etwas über 200. Doch für die eingefleischten Zweirad-Fans ist der Motorrad-Gottesdiest eine Pflichtveranstaltung zum Saisonbeginn, die auf keinen Fall ausfallen darf.
Merga Bien - Das Musical
Ausschnitte aus der Generalprobe
PETERSBERG - Es hat alles, was ein Musical braucht. Liebe, Tragik, Spannung – der Stoff aus dem dunklen Mittelalter scheint erstmal nicht mit der schillernden Welt des Musicals vereinbar zu sein. Doch was die 36 Darsteller und 22 Musiker da auf die Bühne bringen, schafft diesen Bogen zu spannen. Bei der Generalprobe am Mittwochabend gab es nur sehr kleine „Hängerchen" bei der Technik, auf die neun Aufführungen im Propsteihaus in Petersberg dürfen sich die Zuschauer freuen. Wer das sehr junge Ensemble hört, kann gar nicht glauben, dass der Großteil Laie sein soll. Und auch das Auge wird von so gar nicht sparsamer Kostümierung überzeugt, authentisch wirken die Darsteller als vermeintliche Hexe, verzweifelter Ehemann oder versessener Hexenjäger.