Der Demonstrationszug spiegelte einmal mehr die Vielfalt gewerkschaftlicher Arbeit und Themen - von den aktuellen Tarifverhandlungen. Mitspracherecht bei Zeitarbeitern und Warnung vor Altersarmut bis hin zu Tarifflucht und Lohndumping, Im Bereich der Rabanusstraße und der Bardostraße spielten Mitglieder von Gewerkschaftsgruppen ein "Fuldaer Stadtgeflüster" vor, bei dem sich aus Sicht der Gewerkschaften vor allem Fuldas OB Möller, tegut-Chef Wolfgang Gutberlet, IHK-Präsent Bernhard Juchheim und FZ-Verleger Michael Schmitt für ihre "arbeitnehmerfeindliche Politik" kritisiert wurden. Dabei ging es um die Städtische Billigfirma "Pro Communitas" mit "Tarifflucht und Billiglöhne", bei tegut... "kein Geld für Praktikanten und nicht verlängerte befristete Arbeitsverträge" nach dem Motto "Gutberlet - ein Herz für Rinder, aber Bezahlung wie bei de Inder", Juchheim sei "kein verlässlicher Verhandlungspartner der IG Metall und spreche die Sprache der Politiker", während FZ-Verleger Schmitt wegen "Kampagnenjournalismus" und "Löhne 30 % unter Tarifniveau" abzulehnen sei.