Dienstag, 01 Mai 2012
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1. Mai - Tag der Arbeit

"Mehr gerechte Löhne & soziale Sicherheit"



FULDA - In hunderten Saal- und Freiluftveranstaltungen am heutigen "Tag der Arbeit" habend ie Gewerkschaften zu "Guter Arbeit für Europa, gerechte Löhne und soziale Sicherheit" aufgerufen. Auch in Osthessen haben an einigen Kundgebungen mehr als 1.000 Menschen teilgenommen. Die größte Veranstaltung in der Region am heutigen Tag war in Fulda. Nach einer ersten Kundgebung auf dem Bahnhofsplatz zog ein "lauter, bunter und fordernder" Lindwurm durch die Innenstadt und warb für die Ziele des 1. Mai. Nach über eine Stunde endete der Umzug - von starken Polizeikräften gut abgesichert - in der Fuldaaue neben dem DRK-Rettungszentrum.

 

Der Demonstrationszug spiegelte einmal mehr die Vielfalt gewerkschaftlicher Arbeit und Themen - von den aktuellen Tarifverhandlungen. Mitspracherecht bei Zeitarbeitern und Warnung vor Altersarmut bis hin zu Tarifflucht und Lohndumping, Im Bereich der Rabanusstraße und der Bardostraße spielten Mitglieder von Gewerkschaftsgruppen ein "Fuldaer Stadtgeflüster" vor, bei dem sich aus Sicht der Gewerkschaften vor allem Fuldas OB Möller, tegut-Chef Wolfgang Gutberlet, IHK-Präsent Bernhard Juchheim und FZ-Verleger Michael Schmitt für ihre "arbeitnehmerfeindliche Politik" kritisiert wurden. Dabei ging es um die Städtische Billigfirma "Pro Communitas" mit "Tarifflucht und Billiglöhne", bei tegut... "kein Geld für Praktikanten und nicht verlängerte befristete Arbeitsverträge" nach dem Motto "Gutberlet - ein Herz für Rinder, aber Bezahlung wie bei de Inder", Juchheim sei "kein verlässlicher Verhandlungspartner der IG Metall und spreche die Sprache der Politiker", während FZ-Verleger Schmitt wegen "Kampagnenjournalismus" und "Löhne 30 % unter Tarifniveau" abzulehnen sei.

Letzte Änderung am Freitag, 11 Mai 2012 23:01

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