Massenhysterie um Modeschnäppchen:
H&M Eröffnung in Fulda
FULDA - Donnerstagvormittag, kurz vor elf: Das 40-Köpfige Team und Geschäftsmanagerin Jennifer Rohde gehen noch einmal in sich: Die Kunden stehen Schlange, das rote Band steht bereit und der Timer ist scharfgestellt. Gleich ist es soweit, die erste H&M-Filiale in Fulda öffnet ihre Türen für die Passanten der Innenstadt. Um Punkt 11 Uhr gibt es dann kein Halten mehr – die Geschäftsführerin schneidet das rote Band durch, um den Laden symbolisch für die Fuldaer zu eröffnen. Hunderte Passanten strömen in den Laden und verteilen sich auf insgesamt vier Etagen. Jung und Alt versammeln sich in einer Traube um die vielen verschiedenen Eröffnungsangebote. Es ist ein voller Erfolg für das Fuldaer H&M-Team, der Ansturm kann sich sehen lassen.
ver.di-Streik bei AMAZON
Gewerkschaft fordert Tarifvertrag
BAD HERSFELD - Mehr Lohn, ein Traifvertrag der Versdandhandels-Branche sowie Urlaub- und Weihnachtsgeld. So lauten die Forderungen von ver.di unf den Amazon-Mitarbeitern. Der Internethändler indes verweigert weiter die Aufnahme von entsprechenden Verhandlungen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte die Beschäftigten der beiden Amazon-Standorte in Bad Hersfeld und Leipzig am heutigen Dienstag zum ersten Warnstreik in der Geschichte von Amazon in Deutschland aufgerufen.
Außenstelle im Bunker
Muna-Museum eröffnet neuen Ausstellungsraum
GREBENHAIN - Sonnenstrahlen tanzen auf moosbewachsenen Stufen, ein Baum hat seine Wurzeln tief in den Beton geschlagen, in einer Nische nistet ein Vogel – friedlich erwacht die Natur an diesem Frühlingstag im Vogelsberg. Vor 70 Jahren lagen hier tonnenweise totbringende Bomben und Munition in der Dunkelheit zwischen den dicken Betonwänden. Die Bedrohlichkeit des Ortes steigert sich heute, 68 Jahre nach der Kapitulation der Nationalsozialisten, langsam. Zwischen den Buchenstämmen tauchen sie auf, die Überreste der vielen vielen Bunker, in denen erst die nationalsozialistische Wehrmacht eine von 74 „Luft-Munas" (Luftmunitionsanstalt) betrieb und dann die Nato ein Versorgungslager installierte.
10.000 Besucher
3. EFM-Messe ist "Bombenerfolg"
FULDA - Sie war ein "Bombenerfolg": die dritte Elektro-Fach Messe am vergangenen Wochenende in der Fuldaer Esperantohalle. Dieses Fazit zog EFM-Inhaber und Veranstalter Udo Müller am Sonntagabend in einem Gespräch mit osthessen-news. "Wir sind rundum zufrieden - der Zuspruch war enorm." Gut 10.000 Besucher stürmten an den drei Messetagen die 2000 Quadratmeter große "Welt der Technik". Und sie führten nicht nur aufschlussreiche Beratungsgespräche, sondern es kam auch zu "vielen Abschlüssen". Vor allem am Sonntag hätte es von morgens bis abends ein "gutes Geschäft" gegeben, berichtete Müller und sprach von "der Besten" der insgesamt drei veranstalteten Messen. Auch das Echo der rund 100 Aussteller - darunter auch Größen wie Liebherr, Philips oder Delonghi - war positiv.
Für die beiden Unternehmer Hans-Jürgen und Udo Müller ist klar: "2015 findet die vierte EFM-Messe in Fulda statt." Im Zweijahres-Rhythmus hat sich die Ausstellung für Fachbesucher und Endverbraucher in der Domstadt fest etabliert. "Das Konzept passt,
Neues AUDI-Zentrum
Männeraugen und Lack glänzen um die Wette
FULDA - Ganz besondere Einblicke werden den Besuchern am Wochenende im neuen AUDI-Zentrum in Fulda geboten. Die 130 Mitarbeiter der Atzert-Weber Gruppe lassen sich am Samstag und Sonntag über die Schulter schauen und zeigen, was den Slogan „Vorsprung durch Technik" alles ausmacht. Nicht nur die Fahrzeuge stehen im Mittelpunkt, auch die Architektur des Neubaus lockt die Besucher an. 1.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche mit einer Audi-Kurve, moderne Formen und Materialien und vor allem viel Glas – da lassen die glänzenden Autos die Männerherzen noch höher schlagen. Vier Millionen Euro hat das Audi-Zentrum in der Leipziger Straße gekostet. Eine Investition, die zehn Monate nach der Grundsteinlegung ein "Meilenstein" für das Unternehmen bedeutet, so Werner Atzert, geschäftsführender Gesellschafter.
"Klasse statt Masse"
3. EFM-Messe eröffnet - neue Trends & Weltneuheit
FULDA - Die Halle ist voller Hightech. Neue Trends, Innovationen und sogar eine Weltneuheit gibt es bei der dritten Elektro-Fach Messe (EFM-Messe) in der Fuldaer Esperantohalle. Auf 2.000 Quadratmetern präsentieren sich rund 100 Aussteller - auch nationale Größen wie Liebherr, Panasonic oder Bose sind mit dabei. Am Freitagmorgen pünktlich um 10 Uhr öffnete die dreitägige Messe ihre Pforten. Und schon früh flanierten viele Interessierte durch die "Welt der Technik". Gezeigt werden alle Elektro-Highlights der internationalen Messen Cebit, IFA und Light+Building. "Es geht um Klasse statt Masse", da sind sich die Köpfe der Messe - Hans-Jürgen, Julius, Philipp und Udo Müller - einig. "Wir zeigen das komplette Portfolio der Elektrobranche." Im Jahr 2010 haben die Chefs der Müller-Gruppe die Elektro-Fach Messe aus der Taufe gehoben. Und seitdem stehen die Zeichen dieser Ausstellung für Fachbesucher und Endverbraucher auf Erfolg.