In der Scheune standen mehrere landwirtschaftliche Fahrzeuge. Stroh oder Heu war nicht eingelagert. Auf einer Dachseite befanden sich auf der kompletten Fläche Photovoltaikelemente, die erst vor zwei Jahren installiert worden waren. Meterhohe Flammen und immer wieder lauter Knallgeräusche schreckten die Menschen in der Nachbarschaft aus dem Schlaf. Rund 80 Einsatzkräfte kämpften mehrere Stunden gegen die Flammen an. Die Nachlöscharbeiten dauerten um 03.30 Uhr noch an.
An der Einsatzstelle waren Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten und Kreisbrandmeister Udo Mohr sowie Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach. Der Rathauschef zeigte sich schockiert und bat die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit. Durch die unklare Lage, wie beide Brände entstanden, ist die Sorge groß, dass ein Brandstifter sein Unwesen treibt. Mit mehreren B- und C-Schläuchen sowie unter Atemschutz löschten die Feuerwehrleute den zweiten Brand innerhalb weniger Stunden.
Die Polizei und inzwischen auch das Hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden haben die Ermittlungen aufgenommen und schließt in beiden Fällen Brandstiftung nicht aus. Sachdienliche Hinweise können unter 06621 / 932-0 abgegeben werden.