Freitag, 06 Juli 2012
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Logistische Herausforderung

AWO-Altenzentrum ist heute umgezogen


 

FULDA - "Einen alten Baum verpflanzt man nicht", heißt es allgemein. Heute Vormittag werden 67 ältere und alte Bewohner des Fuldaer AWO-Altenzentrums "Erna-Hosemann-Haus" beweisen, dass eine "Verpflanzung" durchaus auch Vorteile bringen kann. Von der Goerdeler Straße zieht die komplette Einrichtung mit allem Drum und Dran in die Räume des vormaligen Lioba-Heims neben der Winfriedschule. Ein Umzug für die Bewohner, die zum Teil liegend und in ihren Rollstühlen ins "neue Heim" transportiert werden müssen, ist eine logistische Herausforderung für die Heimleitung und alle Helfer. Innerhalb weniger Stunden müssen die Bewohner "umgezogen" sein und sollen ein intaktes Zimmer und den Großteil ihrer Einrichtung im neuen Heim wieder vorfinden. Während der Malteser Hilfsdienst die Pflegebedürftigen ins neue Domizil begleitet, ist für die mobileren Senioren ein ÜWAG-Stadtbus gechartert worden. "Der Fahrer macht gleich noch einen Schlenker am Stadtschloss, dem Schlosstheater und der Post vorbei - quasi ist eine kleine Fulda sight-seeing-Tour inbegriffen", verspricht Einrichtungsleiterin Maria Wagner.

Letzte Änderung am Freitag, 20 Juli 2012 14:06

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